Teilnehmer und Modus für die neue Saison

In der neuen Saison wird der Phoenix in der Landesliga NRW antreten. Auf der Ligentagung am vergangenen Wochenende in Düsseldorf wurden nun das Teilnehmerfeld und der Modus geklärt.

Die Teilnehmer sind:
Bergisch Gladbach Realstars
Eisadler Dortmund
Grefrath Phoenix
Hammer Eisbären 1b
EHC Netphen
Bergisch Raptors Solingen
Troisdorf Dynamite
Wiehl Penguins

Die Hauptrunde wird in einer 1,5-fach Runde ausgespielt, der Erste ist Meister der Landesliga. Die Hauptrunde endet spätestens am 15. Februar, danach spielen die ersten 4 der Landesliga mit dem Letzten der Regionalliga West in einer Einfachrunde um den Aufstieg.
Die Teams auf den Plätzen 5-8 spielen ebenfalls in einer Einfachrunde um den Pokalsieg der Landesliga, bzw. gegen den Abstieg. Die beiden Letzten dieser Runde steigen in die Bezirksliga ab.

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Ein Blick zurück und einer nach vorne

Mittlerweile ist die Saison für den Phoenix einige Wochen vorbei, und mit dem Ende der Weltmeisterschaft ist auch die diesjährige Eishockeysaison beendet. Also die richtige Zeit um noch einmal zurückzuschauen.

Vor Saisonstart waren alle noch optimistisch, eine Saison im Mittelfeld wurde erwartet. Doch bereits die ersten Spiele zeigten, dass der Blick eher in Richtung Tabellenkeller gehen wird. Sieben Niederlagen, zum Teil zweistellig, gab es zu Saisonbeginn, dafür wurde der erste Sieg gegen die 1b der Roten Teufel Bad Nauheim um so frenetischer gefeiert, auch wenn es einen Tag später bereits den nächsten Dämpfer mit einem 1:9 gegen die Hammer Eisbären gab. Insgesamt wurden bis Ende Oktober von neun Spielen, davon sieben Heimspielen, acht verloren.

Guter November, schwacher Dezember

War der Oktober sehr Heimspiellastig, gab es im November kein einziges Spiel in eigener Halle. Dafür gab es direkt den ersten Auswärtssieg zu feiern, dem 14 Tage später der nächste folgte. Die weiteren vier Spiele im November gingen zwar verloren, wobei die Ergebnisse meist recht knapp ausfielen und Hoffnung auf Besserung machten. Doch leider gab es im ersten Heimspiel nach langer Zeit wieder eine heftige Niederlage (2:9) gegen Neuss. Den nächsten Sieg in der Hauptrunde konnte erst im Januar,  im letzten Heimspiel gegen Soest im Penaltyschiessen, gefeiert werden. Damit konnte der letzte Platz verlassen werden und die rote Laterne nach Bad Nauheim abgegeben werden.

Fast in die Play-Offs

Die Qualifikationsrunde begann wie die Hauptrunde mit einer Niederlage in Dortmund, worauf eine weitere Heimniederlage gegen Dinslaken und eine klare Auswärtsniederlage in Herford folgten. Allerdings wurde die Niederlage gegen Dinslaken am grünen Tisch in einen Sieg umgewandelt, was dem Phoenix anscheinend gut tat. Denn jetzt wurde in 7 Spielen nur einmal nicht gepunktet, und sogar fünfmal die volle Punktzahl erreicht. Hervorzuheben ist hier sicherlich der 2:1 Sieg gegen Dortmund, wo das entscheidene Tor praktisch erst in letzter Sekunde erzielt wurde.

Am Ende reichte es nur knapp nicht für einen Play-Off-Platz, aber alle Beteiligten gingen optimistisch in die Play-Down-Runde gegen Bad Nauheim, gegen die man bis dahin nur einmal nach Penaltyschiessen verloren hatte. Doch es kam wieder anders, das Heimspiel ging mit 3:7 verloren, auswärts wurde es noch einmal knapp, doch musste sich der Phoenix am Ende mit 4:7 geschlagen geben und damit in die Landesliga absteigen.

Die Mannschaft mit den zwei Gesichtern

Am Ende fällt ein Urteil über die Saison schwer, zu unterschiedlich waren die Ergebnisse. Am Ende ist der Abstieg zwar enttäuschend, aber auch nur weil die Qualifikationsrunde im Vergleich zur Hauptrunde so positiv verlaufen ist. Man ist vor Saisonbeginn das Wagnis eingegangen zwei Ligen aufzusteigen, weil das sportliche Potenzial der Mannschaft überschätzt wurde. In der Vorsaison hat das Team die Liga dominiert, konnte man sich Fehler im Aufbau leisten, die jetzt rigoros bestraft wurden.
Ein weiterer Grund ist, dass praktisch kaum ein Spiel verging, wo es keine Absagen gab. Gerade auswärts fehlten oftmals zuviele Spieler. Im ein oder anderen Spiel hätte es mit einem breiteren Kader sicherlich bessere Resultate gegeben.

Ausblick auf die neue Saison

Jetzt spielt man in der neuen Saison in der Landesliga NRW, die Liga in die man in der vergangenen Saison eigentlich aufgestiegen war. Und in die das Team sportlich sicherlich auch gehört hätte. Allerdings ist man hinterher immer schlauer, und war auch bei uns die Freude über einen Start in der Regionalliga groß. Ob der direkte Aufstieg wieder gelingen kann, wird man sehen. Ziel sollte sein, wieder oben mitzuspielen, um Spielern und Fans wieder den Spaß am Eishockey in Grefrath zurückzubringen, egal ob es am Ende zum Wiederaufstieg reicht, oder nicht.

Wir und Ihr

Das Fanprojekt Phoenixfans ist wieder aktiv dabei.  Auf Phoenixfans.de wird es wieder Statistiken geben, dazu wollen wir mehr auf den Nachwuchs schauen.

Habt Ihr Ideen, was wir noch machen könnten? Aktionen auf unserer Webseite, bei Facebook, im Stadion? Schreibt es doch als Kommentar unter diesen Beitrag. Wir freuen uns auf Eure Vorschläge…

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All-Time-Scorerliste der Grefrather EG

Führt die „Ewige Scorerliste“ unangefochten an: Kapitän Andreas Bergmann (Foto: Gerd Gisbertz)

Seit Vereinsgründung 2010 haben über 70 verschiedene Spieler das blau-gelbe Trikot mit dem Phoenix übergestreift und fast ebenso viele konnten sich seither mit einem Scorerpunkt in die All-Time-Scorerliste eintragen.

Wir präsentieren euch hier die aktualisierte Tabelle im PDF-Format.

All-Time-Scorerliste Grefrath Phoenix

Auf Rang 1 steht weiterhin unangefochten Team-Kapitän Andreas Bergmann, welcher mit 188 Einsätzen in Blau-Gelb zudem am häufigsten für die GEG auf dem Eis stand.

Rekord-Torschütze ist nach wie vor Carsten Reimann, welcher aber ausgerechnet in dieser Saison erst im letzten Spiel sein erstes und somit einziges Saisontor erzielte.

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Nach der Saison ist vor der Saison – Interview mit Karel Lang

Karel Lang (Foto: Gerd Gisbertz)

Nach der gestrigen 4:7-Niederlage gegen die Roten Teufel Bad Nauheim ist die Saison für die GEG beendet, der sportliche Abstieg aus der Regionalliga Fakt. Dennoch dürfte sich der enttäuschte Blick schon bald wieder in Richtung Zukunft wenden. Frei nach dem Motto: „Nach der Saison ist vor der Saison“.

Das Fanprojekt hat nach dem Spiel mit Phoenix-Trainer Karel Lang gesprochen:

Fanprojekt: Karel, ihr habt das Spiel heute mit 4:7 verloren. Es war bis ins letzte Drittel eine spannende, knappe Angelegenheit. Dennoch ist Grefrath abgestiegen. Wielautet dein Statement zum Spiel?

Karel Lang: Wir sind heute angereist mit neun Spielern und einem Torhüter. Wir haben gewusst, dass es sehr schwer werden wird, aber die Jungs haben sich phantastisch verkauft. Wir lagen bis zur 7. Minute im letzten Drittel noch mit 4:3 vorne, eine wahnsinnige Leistung von allen. Wir haben aber am Ende gemerkt, dass die Kräfte einfach weg sind. Mit nur zwei gelernten Verteidigern und zwei Stürmern, die noch hinten spielen mussten, haben alle einen super Job gemacht. Ich bin stolz auf die Jungs. Es war heute schon unmenschlich. Die Jungs haben sich regelrecht gequält haben sich bis fast zum Ende des Spiels super verkauft.

Fanprojekt: Jetzt ist für euch die Saison beendet. Wie geht es jetzt weiter in den nächsten Wochen? Trefft ihr euch nochmal und setzt euch zusammen um ein Fazit zu ziehen?

Karel Lang: Natürlich setzen wir uns nochmal zusammen. Ich werde auch mit allen Leuten sprechen und besonders unser Problem mit den Auswärtsspielen (Anmerkung Red.: kleine Auswärts-Kader) auf den Tisch bringen. Ich werde auch sofort ein paar Leute fragen, ob sie auch in der nächsten Saison bei uns spielen wollen. Wir haben genügend Spieler, die ich auch nächstes Jahr im Team haben möchte. Diese Spieler haben für mich den richtigen Charakter gezeigt und ich möchte sie deshalb auch gerne behalten. Wir werden aber im Sommer schauen, dass wir auch Verstärkungen kriegen. Aber es ist noch genügend Zeit. Wir haben noch 4-5 Monate Zeit, alles vorzubereiten.
Mir ist es wichtig, dass wir am Ende 15 Jungs im Kader haben, die auch bereit sind, regelmäßig zu den Auswärtsspielen mitzufahren.

Fanprojekt: Vielen Dank und alles Gute für die Sommerpause, Karel!

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Kasper neuer Tippkönig

Mit der Niederlage in Bad Nauheim endet für den Phoenix nach 34 Spieltagen die Saison, und damit auch die Tippliga.
Sieger wurde Kasper mit 67 Punkten vor Andreas mit 66 Punkten, punktgleich, aber aufgrund des besseren Tagessiegquotienten, vor dem bisherigen Spitzenreiter Yannick auf Platz 3. Herzlichen Glückwunsch an das Spitzentrio!

Wir bedanken uns bei allen Mittippern und hoffen Ihr bleibt dem Tippspiel treu, auch wenn es in der neuen Saison in einer etwas anderen Form fortgesetzt wird.
In den nächsten Tagen folgt dann noch die aktualisierte Ewige Tabelle.

Die Abschlusstabelle des Tippspiels 2016/17:

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