Schiedsrichter statistisch betrachtet

Heute wollen wir uns einmal mit den Leuten auf dem Eis beschäftigen, die es (zumindest meistens) niemanden recht machen können. Vor allem nicht den Zuschauern, die jede Kleinigkeit, jeden Pfiff (oder Nicht-Pfiff) lautstark kritisieren. Da wird ein Foul gegen das eigene Team gepfiffen, was beim Gegner kurz vorher noch durchgegangen ist, ein Tor wird nicht gegeben obwohl der Puck doch ganz klar hinter der Torlinie war.

Mit Schiedsrichtern liegt man nicht immer gleichauf; sind im Eishockey aber unverzichtbar (Bildquelle: Piaxabay)

Und natürlich machen die Schiedsrichter auch tatsächlich Fehler, so wie jeder Mensch Fehler macht.  Aber unten auf dem Eis hat man eine andere Sicht auf das Spielgeschehen als von den Tribünen. Manches sieht man besser, manches eher nicht. Und in den Bruchteilen von Sekunden, in denen entschieden werden muss, war das jetzt eine Regelwidrigkeit oder nicht, können sich auch Fehleinschätzungen einschleichen. Und auch ich habe mich in einem Spiel schon des Öfteren über die Schiedsrichter und ihre Assistenten aufgeregt, neutral betrachtet muss ich ihnen aber meine Hochachtung aussprechen. So manches Spiel ist sicher alles andere als leicht zu leiten und der Druck, der durch Spieler, Offizielle und Zuschauer aufgebaut wird, immens.

Für Spieler gibt es diverse Statistiken, sei es über Torschützen, Assistenten und Strafbankkönigen. In höheren Ligen wird dazu noch jede Sekunde, die der Spieler auf dem Eis steht festgehalten.
Bei den Schiedsrichtern ist es schwieriger, denn ihre Leistungsbetrachtung ist oftmals subjektiv. Wir haben uns trotzdem einmal an einer Statistik versucht.
Ihr findet neben der Anzahl der Spiele, die verhängten Strafminuten (nebst 10 Minuten- und Spieldauerdisziplinarstrafen), getrennt für das Heim und Auswärtsteam, sowie die Gesamtzahl und den Durchschnitt der Strafminuten pro Spiel.
Alle Angaben natürlich ohne Gewähr!

Zukünftig findet ihr diese Statistik unter Regionalliga West -> Statistiken

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Ein Kommentar zu Schiedsrichter statistisch betrachtet

  1. Wolfgang Maaßen sagt:

    Zunächst vorweg: Ich komme aus Krefeld und sehe mir öfter die Spiele der GEG an.

    Es ist schade, dass der sportliche Abstieg besiegelt ist. Aber woran lag das? Im Wesentlichen waren aus meiner Sicht zwei Gründe ausschlaggebend:

    1. In der Hauptrunde sah man zu wenig den kämpferischen Einsatz. Erst gegen Ende der Hauptrunde und insbesondere in der Relegation besann sich die GEG auf diese Tugenden. So wurde es oft versäumt, über den Kampf ins Spiel zu kommen und hat sich dann leider dem Schicksal zu früh ergeben. Dass sich ein hoher Einsatz auszahen kann, hat, wie gesagt, die Relegation gezeigt. Das Spiel gegen Dortmund (2:1) war mit Abstand die beste Saisonleistung.

    2. Oft wurde – insbesondere in den Auswärtsspielen – ein Mini-Aufgebot aufs Eis geschickt.

    Beides konnte in der letzten Saison (2015/2016) aufgrund der schwachen Gegner vernachlässigt werden. Doch das spielerische Niveau ist in der Regionalliga deutlich höher anzusiedeln, als in der NRW-Liga.
    Folglich muss das Team breiter aufgestellt und auch mit solchen Spielern bestückt werden, die auch auswärts antreten und – wenn nötig – kämpfen. Infrage kommen erst einmal die aktuellen Leistungsträger der GEG, die auch auswärts spielen müssen und eben halt neue Spieler. Hier sollte frühzeitig mit den Leistungsträgern gesprochen werden, um dann in einem zweiten Schritt zu neuen „Kandidaten“ Kontakt aufzunehmen.

    Neue Spieler zu verpflichten, sollte aber nicht auf die lange Bank geschoben werden, denn die Zeit verrinnt schnell. Anlaufstellen wären für mich auch Nachwuchsmannschaften, wie z. B. das DNL-Team der Pinguine. Dort gibt es sicher Spieler, die altersmäßig in ein Nachwuchsteam nicht mehr so recht passen und die kaum eine Chance haben, in die erste Mannschaft aufrücken zu können. Diese Spieler können aber eine unterklassige Liga als Sprungbrett nutzen, um sich für höherklassige Mannschaften zu empfehlen. Und genau diese Spieler werden sich zerreißen, um ihr Ziel zu erreichen.

    Also, auf gehts in Richtung einer neuen und vor allem besseren Saison!

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