Levin Markus vom Neusser EV verstärkt Phoenix-Defensive

Neu an der Niers: Verteidiger Levin Markus (Foto Gerd Gisbertz)
Neu an der Niers: Verteidiger Levin Markus
(Foto Gerd Gisbertz)

Für die restlichen Spiele der Aufstiegsrunde zur Regionalliga hat sich die Grefrather EG noch einmal in der Defensive verstärkt.

Vom Neusser EV wechselt der erst 20-jährige Verteidiger Levin Markus aus der 1. Liga West an die Niers.

Levin hat trotz seines jungen Alters bereits beim Neusser EV, Preußen Krefeld und den Moskitos aus Essen mehrfach Oberliga-Erfahrung sammeln können. Zudem kann er zahlreiche DNL-Einsätze für Krefeld und Düsseldorf vorweisen. Bei der GEG wird er mit der Nr. 3 auflaufen.

Schon am vergangenen Sonntag gab er beim 4:2-Sieg in Wiehl mit einem Assist und einer fehlerlosen Vorstellung seinen erfolgreichen Einstand im Phoenix-Dress.

Herzlich Willkommen in Grefrath, Levin Markus! – Wir Phoenixfans freuen uns auf Dich!

Hier findet ihr seine Statistiken

Grefrath Phoenix besteht Geduldsprobe

Mit einem voll besetzten Bus hatten sich Mannschaft und Fans gemeinsam auf den Weg ins verregnete Bergische Land gemacht. Die Zielvorgabe war klar: drei wichtige Punkte für den Aufstieg sollten mit zurück an die Niers geholt werden.

Trainer Karel Lang musste dabei den Ausfall von zahlreichen Stammkräften, wie Christoph Kiwall, Jerome Baum, Dennis Holstein, Dennis Lüdke und Carsten Reimann verschmerzen. Mit Kai Weber, Max Parschill, Tobias Meertz, sowie Neuzugang Levin Markus vom Neusser EV bekamen vier junge Akteure die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sie sollten an diesem Abend reichlich Gelegenheit dazu haben. Aus der Jugendmannschaft stand zudem Lisa Meertz als Backup für Oliver Nilges im Phoenixtor bereit.

Die GEG erwischte einen Blitzstart. Bereits nach 66 Sekunden nutzte Lukas Bisel eine Unachtsamkeit des Wiehler Goalies konsequent aus und netzte zum 0:1 ein. Das Zuspiel war von Julius Krölls und Levin Markus gekommen.

Die Grefrather wollten nun schnellstmöglich das Ergebnis höherschrauben, bekamen es aber zusehends mit den wieder einmal sehr kämpferisch aufgelegten Gastgebern zu tun, so dass es zunächst nicht gelang, das Spielgeschehen zu kontrollieren. In der 13. Spielminute vereitelte Phoenix-Goalie Oliver Nilges eine Wiehler Konterchance in höchster Not. Die Penguins versuchten immer wieder früh zu stören und zeigten sich in den Zweikampfsituationen geschickt darauf bedacht, Grefrather Strafzeiten zu provozieren.

In der 14. Minute „nagelte“ Roby Haazen den Wiehler Verteidiger Pniewski mit einem beinharten, jedoch korrekt ausgeführten Check an die Bande, so dass dieser zunächst auf dem Eis liegen blieb. Der Schiedsrichter, welcher in unmittelbarer Nähe zum Geschenen positioniert war, entschied auf 5 Minuten + Matchstrafe. Er hatte einen gefährlichen Check gegen Kopf und Nackenbereich gesehen; eine Einschätzung, welche sich nach Sichtung der Videoaufzeichnungen im Nachhinein jedoch nicht bestätigte.

In Wiehl ging´s richtig zur Sache... (Foto: Gisbertz)
In Wiehl ging´s richtig zur Sache… (Foto: Gisbertz)

In einer darauffolgenden 3zu5-Unterzahlsituation musste Grefrath den 1:1-Ausgleichstreffer hinnehmen (15. Minute).

 

Schrecksekunde in der 19. Spielminute, als Oliver Nilges nach einem Kontakt mit dem gegnerischen Spielgerät schmerzhaft am Hals getroffen wurde, jedoch zur Erleichterung der etwa 25 mitgereisten Grefrather Zuschauer weiterspielen konnte.

Mit einem 1:1 ging es schließlich in die erste Drittelpause. Die medizinische Abteilung der Penguins muss hier ganze Arbeit geleistet haben, denn der zuvor augenscheinlich schwer verletzte Wiehler Spieler zeigte sich zum Drittelbeginn wieder vollkommen hergestellt und einsatzbereit.

Zu Beginn des Mitteldrittels versuchte die GEG nun das Heft in die Hand zu nehmen. Folglich kamen Andre´ Nelleßen (22.) und Lukas Bisel (24.) zu guten Chancen, die Blau-Gelben wieder in Führung zu bringen. Eine dopplete Überzahlsituation blieb ungenutzt, was sich in der 29. Minute rächen sollte, als die Bergischen bei eigenem Powerplay auf 2:1 erhöhten.

Das nunmehr spannende Spiel wurde zunehmend ruppiger. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter Eis. Andre´ Schroll und Sebastian Kunde vom TuS sagten sich handgreiflich ihre Meinung und wurden mit einer Auszeit in der Kühlbox „belohnt“. Aufgrund der zahlreichen Unterbrechungen und Strafzeiten ließ sich nur schwer Tempo aufnehmen. Grefrath versuchte zwar noch im Mitteldrittel mit zahlreichen Distanzschüssen zum Ausgleich zu kommen, konnte den Wiehler Schlussmann zunächst jedoch nicht überwinden.

So musste der Schlussabschnitt die Wende bringen. Geduldig suchte der Phoenix immer wieder seine Möglichkeiten. In der 50. Minute dann hektisches Gewühl vor dem Wiehler Tor. Sven Schiefner behielt jedoch die Übersicht und brachte den Puck zum erlösenden 2:2-Ausgleich im Gehäuse unter.

Kurz darauf verweigerte das oft unglücklich leitende Schiedsrichergespann einem Wiehler Treffer die Anerkennung und entschied statt dessen auf Penalty (51. Minute). Oliver Nilges ließ sich in seiner Paradedisziplin jedoch nicht überlisten und sicherte dem Phoenix das 2:2.

Mit diesem psychologisch wichtigen Erfolg im Rücken übernahm die GEG nun zunehmend das Spielgeschehen und drängte auf die Entscheidung. Die Kräfte der Wiehler schienen allmählich zu schwinden, die Gastgeber blieben jedoch durch Konter weiter brandgefährlich.

Nur wenige Minuten später (56.) wurde auch Grefrath ein Penalty zugestanden. Diesmal blieb der Goalie der Penguins Sieger gegen Andre´ Schroll.

Ende gut, alles gut! Jubel in Wiehl (Foto: Gisbertz)
Ende gut, alles gut! Jubel in Wiehl (Foto: Gisbertz)

Das Spiel ging in die Schlussphase. Nach mehreren gescheiterten Versuchen und manchem gefährlichen Konter der Wiehler gelang es Captain Andreas Bergmann schließlich genau 2 Minuten vor Spielende die vielumjubelte 2:3-Führung für die GEG zu erzielen.

Die Penguins versuchten nocheinmal mit der Brechstange den Ausgleich zu erzwingen und nahmen ihren Schlussmann zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. In der Schlussminute machte Christian Robens jedoch mit seinem Distanzschuss ins verwaiste Tor den Sack endgültig für die Feuervögel zu.

GEG-Trainer Karel Lang nach dem Spiel: „Wir haben bis zum Ende gekämpft und sind geduldig geblieben. Auch auf unsere Junioren ist Verlass; sie haben ihre Sache richtig gut gemacht. Deshalb ist es ein verdienter Sieg und das nicht nur gegen den Gegner“ …ob er damit auf die Schiedsrichterentscheidungen anspielen wollte, bleibt wohl sein Geheimnis.

Hier geht’s zur aktuellen Tabelle

Zahlen zum Spiel: Wiehl Penguins 1b – Grefrath Phoenix 2:4 (1:1,1:0,0:3), Strafzeiten Wiehl 20+10+10+10+10+10, Grefrath 12+25 (Matchstrafe für Roby Haazen)

Grefrather Tore: 0:1 (1.) Bisel (Krölls/Markus), 2:2 (50.) Schiefner (Krölls/Holzki), 2:3 (58.) Bergmann (Schroll/Krölls), 2:4 (60.) Robens

GEG will in Wiehl „offene Rechnung“ begleichen

Am kommenden Sonntag, 31. Januar machen sich Mannschaft und Fans der Grefrather EG mit einem bis auf den letzten Platz besetzten Bus und einer ganz besonderen „Mission“ auf den Weg ins Bergische Land. Die Wiehler Penguins 1b sind um 17:15 Uhr Gastgeber im Kampf um 3 wichtige Punkte für den Aufstieg in die Regionalliga.

Lange Gesichter beim 6:7 n.P. in Wiehl. Die "offene Rechnung" soll geblichen werden!
Ratlose Gesichter beim 6:7 n.P. in Wiehl. Andre´ Schroll soll diesmal wieder auf dem Eis mitwirken.

Das letzte Gastspiel in Wiehl haben Phoenix-Captain Andreas Bergmann & Co. gewiss nicht in all zu guter Erinnerung, zumal man am 10. Oktober vergangenen Jahres mit einem bitteren 6:7 nach Penaltyschießen die letzte und bislang einzige Niederlage der Saison hinnehmen musste. Zwar gelang es dem Phoenix in der Zwischenzeit in eigener Halle die Penguins mit 11:0 und 10:4 jeweils zweistellig zu bezwingen, das Team von Karel Lang weiß jedoch auch um die noch „offene Rechnung“ in Wiehl, welche man nun unbedingt begleichen will.

Die Feuervögel gehen gut vorbereitet und mit dem Selbstvertrauen von zuletzt 13 Siegen in Serie in diese wichtige Begegnung.

Die Wiehler, welche mit drei Niederlagen gegen die Top-Favoriten aus Grefrath und Königsborn, sowie bei der Neusser 1b in die Aufstiegsrunde gestartet sind, stehen im Rennen um die ersten drei Plätze bereits ein wenig unter Zugzwang. Zudem werden sie mit einem Samstagsspiel in den Knochen auf ausgeruhte Grefrather treffen.

Die GEG ist jedoch gut beraten, die junge Mannschaft der Gastgeber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und von Beginn an hellwach zu sein. Besonders was Lauf- und Kampfbereitschaft angeht, haben sich die jungen Penguins bereits zurecht einen Namen gemacht.

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Phoenix-Express überrollt Hamm und stürmt an die Tabellenspitze

Im Rennen um den Aufstieg rollt der Phoenix-Express weiter unter Volldampf in Richtung Regionalliga. Bei der 1b der Hammer Eisbären konnte man mit 23:0 (6:0,9:0,8:0) auch an der dritten von insgesamt zehn „Zwischenstationen“ erfolgreich die Punkte einsammeln und aufgrund der besseren Tordifferenz die Bulldogs aus Königsborn an der Tabellenspitze der Aufstiegsrunde ablösen.

Obwohl die Hammer als höherklassiger Regionalligist ins Rennen gingen, lag die Favoritenrolle im Vorfeld dennoch bei der Grefrather EG. Die Gastgeber aus Westfalen hatten zuletzt saisonübergreifend 15 Niederlagen in Folge einstecken müssen, während die GEG 12 mal hintereinander als Sieger das Eis verließ.

Mannschaft und Phoenixfans hatten sich mit einem voll besetzten Bus auf den Weg zum Maxipark gemacht. Sie sollten viele, sehr viele Tore ihrer Mannschaft bejubeln können.

Von Beginn an startete der Phoenix druckvoll und belagerte praktisch ununterbrochen das Hammer Tor, bis Roby Haazen in der 6. Minute den Phoenix folgerichtig mit 0:1 in Führung brachte. Weitere ganze 6 Minuten hatten die tapferen Eisbären eingeschnürt im eigenen Drittel Schlimmeres verhindert, ehe Lorenz Schneider und Andre´ Schroll mit einem Doppelschlag in der 12. Minute das Ergebnis auf 0:3 schraubten. Weitere 6 Minuten später folgte der nächste Doppelschlag des Phoenix. Sven Schiefner zum 0:4 und Matthias Holzki erhöhten auf 0:5 (18.) Die Blau-Gelben waren jetzt in Spiellaune und setzten sich fast unentwegt im gegnerischen Verteidigungsdrittel fest. Roby Haazen legte in der 20. Minute noch das 0:6 für Grefrath nach, ehe die Pausensirene den völlig überforderten Hammern die vorläufige „Erlösung“ brachte. Nicht erst zu diesem Zeitpunkt war allen Beteiligten vollkommen klar, welches Team an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen würde.

Der zweite Spielabschnitt startete wie der erste geendet hatte. Grefrath schaltete und waltete nach Belieben. Bereits nach 58 Sekunden zappelte der Puck erneut im Hammer Netz. Carsten Reimann hatte zum 0:7. getroffen. Weiterhin blieb es eine äußerst einseitige Angelegenheit. Dem 0:8 durch Matthias Holzki (26.) folgte in der 28. Minute das 0:9 durch Andre´ Nelleßen. Was mag sich der Schreiber des Spielberichtbogens wohl gedacht haben, als Max Parschills erstes Tor für die GEG, dazu ein Unterzahltreffer zum 0:10 bereits in der 31. Minute zu notieren war? Auch nachdem es zweistellig wurde, hatte der Phoenix kein Erbarmen mit den inzwischen bemitleidenswerten Gastgebern. Andre´ Nelleßen (32.), Carsten Reimann (34.), Matthias Holzki (35.) und erneut Andre´ Nelleßen mit Hattrick Nr. 1 (37.) und Matthias Holzki mit Hattrick Nr. 2 (38.) hatten noch Lust bis zum Drittelende auf 0:15 nachzulegen.

Matthias Holzki (19)steuerte 5 Tore und 4 Assists bei - Youngster Tobias Meerts (8) bereitete 2 Treffer vor
Matthias Holzki (19) steuerte 5 Tore und 4 Assists bei – Youngster Tobias Meerts (8) bereitete 2 Treffer vor

Verursacht durch eine kurze Unachtsamkeit in der Grefrather Hintermannschaft kurz vor Drittelende hatte Hamm die Gelegenheit, seinen ersten Treffer des Abends zu erzielen, scheiterte jedoch am ansonsten weitgehend ungeprüften Oliver Nilges im Grefrather Gehäuse.

Wer nun erwartet hatte, dass der Phoenix im Schulssabschnitt den einen oder anderen Gang zurückschalten würde, sah sich getäuscht. Binnen 74 Sekunden legten Lukas Bisel, Sven Schiefner und Andreas Bergmann mit 3 Toren zum 0:18 nach. Nachdem Andre´ Schroll (46.) und Matthias Holzki in der 48. Minute auf 20:0 erhöhten, spekulierte manch mitgereister Phoenix-Fan bereits auf einen neuen Vereinsrekord. Obwohl Lukas Bisel (49.), Sven Schiefner (54.) und Carsten Reimann (55.) noch auf den 23:0-Endstand erhöhten, blieb die Bestmarke vom 29.10.2010 (26:0 gegen Nordhorn) jedoch unerreicht.

Im Rückblick betrachtet, sollte man dem hohen Ergebnis nicht all zu viel Bedeutung beimessen. Die Gegner aus Hamm verfügen sicherlich nicht über Regionalligatauglichkeit und werden am Ende der Runde nichts mit der Vergabe der ersten drei Plätze, die für die Regionalliga qualifizieren, zu tun haben.

Für die Grefrather EG geht es am kommenden Sonntag, 31.01. weiter, wenn die 1b der Wiehler Penguins um 17:15 Uhr zur Revanche für ihre Hinspiel-Niederlage am Freitag ins Oberbergische Land bittet. Das Team von Phoenix-Trainer Karel Lang wird sich dort auf bedeutend mehr Widerstand gefasst machen müssen. Auch hier werden die Feuervögel im Mannschaftsbus von zahlreichen Anhängern begleitet.

Zahlen zum Spiel:

Lippe-Hockey-Hamm 1b – Grefrath Phoenix 0:23 (0:6,0:9,0:8) – Strafzeiten: Hamm 14, Grefrath 6+10 (Schiefner)

Die Tore:

  • 0:1 Haazen
  • 0:2 Schneider (Weber/Bergmann)
  • 0:3 Schroll (Bergmann/Weber)
  • 0:4 Schiefner (Holzki)
  • 0:5 Holzki (Meertz)
  • 0:6 Haazen
  • 0:7 Reimann (Bisel/Nelleßen)
  • 0:8 Holzki (Parschill/Schiefner)
  • 0:9 Nelleßen (Reimann/Bisel)
  • 0:10 Parschill (Holzki)
  • 0:11 Nelleßen (Schroll/Bisel)
  • 0:12 Reimann (Nilges)
  • 0:13 Holzki (Parschill/Meertz)
  • 0:14 Nelleßen (Bisel)
  • 0:15 Holzki (Parschill/Kiwall)
  • 0:16 Bisel (Reimann/Nelleßen)
  • 0:17 Schiefner (Holzki)
  • 0:18 Bergmann (Schroll/Schneider)
  • 0:19 Schroll (Schneider)
  • 0:20 Holzki (Kiwall/Schiefner)
  • 0:21 Bisel (Baum)
  • 0:22 Schiefner (Holzki/Robens)
  • 0:23 Reimann (Bisel/Nelleßen)

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Grefrath Phoenix löst Aufgabe gegen Wiehl deutlich

Sven Schiefner mit Hattrick

Mit einem klaren 10:4 (3:1,5:1,2:2) Sieg ist die Grefrather EG erfolgreich in ihr erstes Doppelwochenende der Aufstiegsrunde gestartet.

Im heimischen EisSport & EventPark wollte man schnell die Weichen auf Sieg stellen, scheiterte trotz deutlicher Vorteile jedoch zunächst immer wieder am Gästetorwart Jonas Nebgen. In der 8. Minute erzielte Roby Haazen schließlich die verdiente Führung für die GEG.
Bereits in der 12. Minute gelang den Oberbergischen etwas überraschend der Ausgleich. Dieser sollte den Phoenix jedoch nicht all zu lange in seinen Angriffsbemühungen aufhalten. Ganz im Gegenteil. Grefrath reagierte mit sofortigem Gegendruck aufs Gästetor.
Nicht einmal eine Minute nach dem Ausgleich konnte Sven Schiefner den Wiehler Schlussmann mit einem schönen Schlenzer aus der Distanz überwinden und den alten Abstand wieder herstellen (2:1). Der Phoenix machte sofort weiter Druck, dessen sich die Penguins nur durch ein Foulspiel zu erwehren wussten. Bei angezeigter Strafe zappelte der Puck nur wenige Sekunden später erneut im Netz der Gäste. André Schroll hatte zum 3:1 für Blau-Gelb erhöht (13. Minute).
In dieser Phase wirkten die jungen Wiehler angesichts der raschen Phoenix-Treffer aufgebracht und handelten sich in der Folge noch weitere Bankstrafen ein. Jedoch gelang es der GEG trotz doppelter Überzahl nicht, ein druckvolles Powerplay aufzuziehen.
Schließlich ging man mit einem leistungsgerechten 3:1 in die erste Drittelpause.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs drängte Grefrath weiter auf den nächsten Treffer. In der 23. Spielminute fühlte sich der Wiehler Goalie bei einem druckvollen Grefrather Angriff genötigt, sein Tor aus der Verankerung zu heben. Die Schiedsrichter erkannten schließlich auf 4:1 durch Lukas Bisel (technisches Tor).
In der 29. Minute ging das Wiehler Gehäuse bereits wieder auf „Wanderschaft“. Anstatt einen Grefrather Treffer anzuerkennen entschied der Schiedsrichter diesmal auf Penalty, welchen Carsten Reimann unter dem Jubel der rund 100 Zuschauer sicher zum 5:1 verwandelte.
Die Feuervögel waren jetzt wie aufgezogen und fuhren Angriff um Angriff gegen die zunehmend überforderten Penguins aus Wiehl. Andre Schroll (31.) Lukas Bisel (33.) und Sven Schiefner (37.) schraubten das Ergebnis binnen weniger Minuten auf 8:1 herauf. Den Gästen gelang in der 40. Spielminute lediglich noch der Anschlusstreffer zum 8:2.

Erzielte mit seinen drei wichtigen Treffern gegen Wiehl einen Hattrick: Sven Schiefner
Erzielte mit seinen drei wichtigen Treffern gegen Wiehl einen Hattrick: Sven Schiefner

Angesichts des Auswärtsspiels beim Regionalligisten in Hamm am Sonntag, ließ es die GEG im Schlussabschnitt deutlich ruhiger angehen. Die Angriffsbemühungen waren weniger druckvoll und auch in der Defensive agierte man nunmehr nicht immer so konsequent wie gewohnt. Diese „Einladung“ ließen sich die weiterhin bissig aufspielenden Gäste nicht nehmen und verkürzten mit zwei Treffern auf 8:3 und 8:4  (47. und 51. Minute). In der Zwischenzeit hielt Oliver Nilges einen Wiehler Penalty in gewohnt lässiger Manier (50.).
Die beiden Gegentore schienen dem Phoenix noch einmal Kampfgeist einzuhauchen. Auch wenn die Begegnung bereits entschieden war, wollte man das letzte Drittel scheinbar nicht so ohne weiteres hergeben.
Prompt wurden die Bemühungen durch Sven Schiefners sehenswertes 9:4 durch die Schoner des Gäste-Goalies in der 54. Minute belohnt. Dies war bereits sein dritter Treffer und somit „Hattrick“ an diesem Abend. Ganze 2 Sekunden vor der Schlusssirene schraubte Jerome Baum das Ergebnis schließlich noch in den zweistelligen Bereich und sorgte für zufriedene Gesichter auf der Tribüne.

Trotz der ungewohnt vielen Gegentore war es insgesamt ein gelungener Start ins Doppelwochenende und ein wichtiger Schritt in Richtung Regionalliga-Aufstieg. Am Sonntag, 24.01. ist man beim Regionalligisten Lippe-Hockey-Hamm 1b zu Gast. Bully ist um 18:30 Uhr. Auch hier sollen die Punkte unbedingt an die Niers gehen!

Die Grefrather Tore:
1:0 Haazen (8.)
2:1 Schiefner (13.)
3:1 Schroll (13.)
4:1 Bisel (23.)
5:1 Reimann (Penalty, 29.)
6:1 Schroll (31.)
7:1 Bisel (33.)
8:1 Schiefner (37.)
9:4 Schiefner (54.)
10:4 Baum (60.)