Start der Aufstiegsrunde

Heute Abend startet die Aufstiegsrunde zur Regionalliga West. Jeweils sechs Spiele stehen für die Teams der Wiehl Penguins, den Troisdorf Dynamites, dem Neusser EV und dem Grefrath Phoenix auf dem Programm. Den Spielplan könnt ihr der unten stehenden Grafik entnehmen. Wir haben die vier Teams einmal unter die Lupe genommen:

Wiehl Penguins: Auf dem letzten Drücker Meister geworden, wollen die Wiehler da weitermachen, wo sie in der Hauptrunde aufgehört haben. Zuletzt fünf Siegen in Folge wollen sie heute Abend zum Auftakt in Grefrath den sechsten folgen lassen. In den Spielen gegen den Phoenix hatte bisher aber immer die Heimmannschaft die Nase vorn.
Bilanz gegen die Landesligisten: 13 Punkte, 29:20 Tore

Troisdorf Dynamite: Knapp an der Meisterschaft gescheitert, wollen die Dynamite jetzt in der Aufstiegsrunde die Nase vorn haben wollen. Zum Start geht es heute Abend gegen den Neusser EV, ein Spiel was sicherlich schon zeigen kann,ob es für die Spitzenposition am Ende reichen könnte. In den bisherigen Spielen gegen den Phoenix konnten beide Teams jeweils einmal zuhause und auswärts gewinnen.
Bilanz gegen die Landesligisten: 11 Punkte, 21:29 Tore

Grefrath Phoenix: Nimmt man die letzten Wochen als Referenz sieht es für den Phoenix nicht ganz so gut aus, und lässt den Phoenix nicht unbedingt als Favorit in die Runde gehen. Allerdings beginnt jetzt wieder eine neue Runde, und wenn man es schafft zur Form der ersten Wochen zurückzukehren, ist eine Überraschung möglich.
Bilanz gegen die Landesligisten: 12 Punkte 22:23 Tore

Neusser EV: Die Neusser snd das wohl am schwersten einzuschätzende Team der Runde. In der Regionalliga hatte man in nur 7 aus 32 Spielen Grund zum Jubeln. Allerdings ist die Regionalliga sicherlich um einiges stärker einzuschätzen als die Landesliga. Einige Spieler aus dem Neusser Kader müssen beim Gastspiel am Sonntag in Grefrath aufpassen in die richtige Kabine zu gehen, sind sie doch zum Teil schon einige Jahre im Phoenixtrikot auf das Eis gegangen.

 

Schiedsrichter statistisch betrachtet

Heute wollen wir uns einmal mit den Leuten auf dem Eis beschäftigen, die es (zumindest meistens) niemanden recht machen können. Vor allem nicht den Zuschauern, die jede Kleinigkeit, jeden Pfiff (oder Nicht-Pfiff) lautstark kritisieren. Da wird ein Foul gegen das eigene Team gepfiffen, was beim Gegner kurz vorher noch durchgegangen ist, ein Tor wird nicht gegeben obwohl der Puck doch ganz klar hinter der Torlinie war.

Mit Schiedsrichtern liegt man nicht immer gleichauf; sind im Eishockey aber unverzichtbar (Bildquelle: Piaxabay)

Und natürlich machen die Schiedsrichter auch tatsächlich Fehler, so wie jeder Mensch Fehler macht.  Aber unten auf dem Eis hat man eine andere Sicht auf das Spielgeschehen als von den Tribünen. Manches sieht man besser, manches eher nicht. Und in den Bruchteilen von Sekunden, in denen entschieden werden muss, war das jetzt eine Regelwidrigkeit oder nicht, können sich auch Fehleinschätzungen einschleichen. Und auch ich habe mich in einem Spiel schon des Öfteren über die Schiedsrichter und ihre Assistenten aufgeregt, neutral betrachtet muss ich ihnen aber meine Hochachtung aussprechen. So manches Spiel ist sicher alles andere als leicht zu leiten und der Druck, der durch Spieler, Offizielle und Zuschauer aufgebaut wird, immens.

Für Spieler gibt es diverse Statistiken, sei es über Torschützen, Assistenten und Strafbankkönigen. In höheren Ligen wird dazu noch jede Sekunde, die der Spieler auf dem Eis steht festgehalten.
Bei den Schiedsrichtern ist es schwieriger, denn ihre Leistungsbetrachtung ist oftmals subjektiv. Wir haben uns trotzdem einmal an einer Statistik versucht.
Ihr findet neben der Anzahl der Spiele, die verhängten Strafminuten (nebst 10 Minuten- und Spieldauerdisziplinarstrafen), getrennt für das Heim und Auswärtsteam, sowie die Gesamtzahl und den Durchschnitt der Strafminuten pro Spiel.
Alle Angaben natürlich ohne Gewähr!

Zukünftig findet ihr diese Statistik unter Regionalliga West -> Statistiken

Grefrath Phoenix muss in die Play-downs – So geht es weiter…

Seit Sonntagabend, 20.00 Uhr ist es amtlich: Die Dinslakener Kobras gewinnen erwartungsgemäß in Bad Nauheim und schlagen dem Phoenix endgültig die Türe des ‚Playoff-Zuges‘ vor der Nase zu. Daran ändert auch der erneute Grefrather Sieg (4:2 in Soest) nichts. So ist der Sport! Unser Glückwunsch geht an dieser Stelle an die Kobras.

Das bedeutet, dass die GEG zusammen mit den Dortmunder Eisadlern, den Soester Bördeindianern und den Roten Teufeln Bad Nauheim in den Play-Downs um den Regionalliga-Klassenerhalt kämpfen wird.

Die erste Play-down-Runde wird in Form einer „Best-of-three Serie“ gespielt. Das heißt, dass jenes Team die 2. Playdown-Runde erreicht, welches zuerst zwei Siege erringt.

Sollte ein Spiel nach 60 Minuten regulärer Spielzeit noch nicht entschieden sein, folgt dann eine 5-minütige Verlängerung mit vier gegen vier Feldspielern jedoch nur bis ein Team das erste und damit entscheidende Tor erzielt. Fällt kein Tor in der Verlängerung, so wird der Sieger über ein Penaltyschießen ermittelt.

Und das sind die Paarungen der 1. Playdown-Runde (*FR, 24.02., *SO, 26.02., ggfls. *DI, 28.02.):

Grefrath Phoenix vs. RT Bad Nauheim

Eisadler Dortmund vs. Soester Bördeindianer

Die beiden Gewinnerteams treffen in der 2. Playdown-Runde aufeinander (*SO, 05.03., *FR, 10.03., ggfls. *SO, 12.03.), während die Verliererteams bereits abgestiegen sind.

Da die Regionalliga West in der kommenden Saison voraussichtlich nur mit 10 Teams an den Start gehen wird, schafft nur der Gewinner der 2. Playdown-Runde den Klassenerhalt.

Es kann also nur EINEN geben!

* Termine lt. EHV NRW-Rahmenterminplan (Terminänderungen vorbehalten)

Schafft es der Phoenix noch in die Play-Offs?

Wir läuten das letzte Wochenende der Regionalliga West ein, bevor es in die spannende Saisonphase geht. Und auch wenn vor der Qualifikationsrunde kaum einer damit gerechnet hat, spielt der Phoenix immer noch um einen Play-Off-Platz mit, brauchen aber neben 6 Punkten am Wochenende und müssen auf Schützenhilfe aus Herford oder Bad Nauheim hoffen, die den Kobras Dinslaken so viele Punkte wie möglich abnehmen müssen.

 Die ersten drei dieser sechs Punkte sollen gegen Bad Nauheim am heutigen Abend eingefahren werden. Bad Nauheim ist stark in die Runde gestartet. Drei Siege aus vier Spielen, darunter ein Sieg im Penaltyschiessen gegen Grefrath, und damit 8 Punkten konnten die Roten Teufel einfahren. Seitdem sind sie aber punktlos, was sie aber nicht weniger gefährlich macht. Zweimal konnte Grefrath schon gegen Bad Nauheim gewinnen, im letzten Heimspiel wurde es beim 11:5 sogar zweistellig, im Hinspiel verlor man in Bad Nauheim mit 1:2 nach Penaltyschiessen.

Noch besser sieht die Bilanz gegen den Gegner am Sonntag aus. Alle Spiele konnte Grefrath gegen die Bördeindianer aus Soest, die aktuell den letzten Tabellenplatz belegen bisher gewinnen. Sechs Punkte haben sie bisher gesammelt, alle in eigener Halle mit Siegen gegen Dortmund und Bad Nauheim. In der Drittelstatistik findet man sie im ersten und letzten Drittel im Mittelfeld, im zweiten dagegen ganz unten.

Dort findet man den Phoenix auch in den ersten beiden Dritteln, im letzten Drittel dagegen stehen sie an der Spitze. Durch die beiden, wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, doch überraschenden Siegen gegen Dortmund und in Dinslaken ist Grefrath noch oben mit dabei, und wird die Runde mit einem besserem Gefühl abschliessen als noch die Hauptrunde. Und wenn nicht beide Spiele am Wochenende verloren gehen sollten kann man mit neuem Mut an die nächste Aufgabe gehen.

Wie geht es weiter?

 Schafft Grefrath es noch in die Play-Offs geht man als 8. In die Runde und spielt gegen den Ersten der Meisterrunde, was voraussichtlich die Hammer Eisbären sein werden. Mit Erreichen der Play-Offs hätte Grefrath gleichzeitig den Klassenerhalt geschafft. Das nächste Heimspiel wäre dann am Sonntag, 26.02.2017 um 19:30 Uhr

Klappt es nicht, wird man in der ersten Runde der Play-Downs wahrscheinlich mit  Heimrecht am Freitag, 24.02.2017 um 20:00 Uhr gegen Dortmund, Bad Nauheim oder Soest im Modus Best of 3 spielen.  Der Verlierer dieser Runde ist abgestiegen, der Gewinner spielt gegen den Sieger des anderen Duells wieder im Best of 3 um den letzten Platz in der Regionalliga in der kommenden Saison.