Der Phoenix greift nach den Sternen

Zwei Wochen Eishockeyfreie Zeit sind am Sonntag um. Dann empfängt der Phoenix um 19:30 Uhr im heimischen Grefrather Eissport&Eventpark den Tabellenvierten Bergisch Gladbach Real Stars, gegen den man bereits einmal in dieser Saison gewinnen konnte.

Acht Punkte haben die Real Stars aktuell auf dem Konto, zweimal wurde gegen die Bergisch Raptors (einmal davon nach Penaltyschiessen) gewonnen, einmal im Heimspiel gegen die Eisadler Dortmund. Mit 22 Toren haben sie die wenigsten Tore der Liga geschossen, mit den 37 kassierten liegen sie im Mittelfeld. Auch in den Drittelstatistiken sind sie im unteren Mittelfeld zu finden, es gibt keine grossen Ausreisser. Viermal haben sie auswärts gespielt, insgesamt aber nur zwei Punkte mit nach Hause nehmen können. Damit stehen sie auf dem letzten Platz in der Auswärtstabelle.

Im Hinspiel am 2. Spieltag gelang dem Phoenix auswärts ein 2:0- Sieg, schon da stellten sie unter Beweis das die Defensive in diesem Jahr sehr gut steht. 15 Gegentore bisher sind der mit Abstand beste Wert in der Liga, im Schnitt hat der Phoenix einen Gegentorschnitt von 1,6. Nach vorne ist man weniger Effektiv, mit 32 Toren (3,5) liegt man nur im Mittelfeld.

Schiedsrichter der Partie sind Stefan Frangen und Martin Prudlo.

Duell der Absteiger

Heute Abend ist der Phoenix zu Gast beim Mitabsteiger, den  Eisadlern Dortmund. Vom Papier her eigentlich  eine klare Angelegenheit. Grefrath mit 21 Punkten aus 8 Spielen Spitzenreiter, die Eisadler mit acht Punkte nur Vierter. Doch ganz so einfach sollte man es sich nicht machen.

Schauen wir erst einmal auf die Fakten, auch die sprechen erst einmal für den Phoenix. Insbesondere das 6:1 im Heimspiel gegen die Eisadler sagt nüchtern betrachtet einiges aus. Allerdings hatte Dortmund mehr vom Spiel, sie haben es nur nicht geschafft die starke Defensive des Phoenix zu überwinden. Der wiederum im Angriff fast alle seine Chancen nutzen konnte. Die beiden Spiele danach haben die Eisadler ebenfalls verloren, jetzt brauchen sie wieder einen Sieg und drei Punkte wollen sie nicht den kompletten Anschluss nach oben verlieren.

In den Drittelstatistiken liegen sie zweimal auf Rang 4, im zweiten Drittel sind die sogar Letzter. Ganz anders der Phoenix, der in den ersten 40 Minuten an der Spitze steht, nur im letzten Drittel Troisdorf den Vortritt lassen muss.

Allerdings hat Grefrath mit Verletzungssorgen zu kämpfen, und wird nur mit einem kleinen Kader nach Dortmund reisen. Wenn die Mannschaft wieder kämpft wie zuletzt ist sicherlich der nächste Sieg möglich, wenn Dortmund es aber besser schafft durch die Abwehrreihen zu kommen, kann es ähnlich wie im letzten Auswärtsspiel in Wiehl (1:5 aus Grefrather Sicht) ausgehen.  Nach diesem Spiel hat Grefrath erst einmal 2 Wochen Pause, bevor es am 10.12.2017 in eigener Halle gegen die Bergisch Gladbach Real Stars geht.

Spitzenspiel gegen Dynamites

Freitagabend, 20:00 Uhr und wieder steht ein Spitzenspiel im Eissport&Eventpark Grefrath an. Diesmal sind es die Troisdorf Dynamites, die versuchen werden die Phoenixfestung zu stürmen. Doch der Phoenix hat diese Saison bewiesen, das eigene Eis gut verteidigen zu können.

 

Die Dynamites sind mit 2 Niederlagen in die Saison gestartet, danach lief es aber um einiges besser. In den letzten 5 Spielen musste man nur eine Niederlage nach Penaltyschiessen einstecken und schob sich bis auf Platz 2. Auch in den Drittelstatistiken liegen die Troisdorfer in allen Dritteln weit vorne. Im letzten Drittel sind sie sogar Spitzenreiter. Auswärts haben sie in drei Spielen 4 Punkte geholt, besser ist nur unser Phoenix.

Der ist in den Drittelstatistiken mit Ausnahme des letzten Drittels ganz vorne zu finden, und gerade im zweiten Drittel besonders stark. In eigener Halle ist der Phoenix im letzten Drittel sogar noch ohne Punktverlust, seit insgesamt 7 Dritteln wurde jedes Drittel zuhause gewonnen. Wenn es so weiter geht, ist der Phoenix wohl nicht zu stoppen.
Aber: Auf Statistiken sollte man sich nicht verlassen, entscheidend ist das, was auf dem Eis passiert.

Und das wird wohl wieder ein spannendes Aufeinandertreffen werden. Bereits im ersten Saisonspiel hätte Troisdorf auch gut und gerne als Sieger vom Eis gehen können, sie konnten das erste Drittel sogar für sich entscheiden. Wenn Grefrath aber wieder so konzentriert wie zuletzt auf das Eis geht, kann es mit den nächsten drei Punkten auf dem Konto klappen.

Schiedsrichter der Partie sind Nikolaus Neutzer und Sascha Seidel, beide mit ihrem ersten Einsatz in der Landesliga in dieser Saison.

Eisadler stürmen das Phoenixnest

Im letzten Jahr sind die Eisadler stark gestartet, um dann gegen Ende der Saison hart zu landen. In diesem Jahr scheint es nach den ersten Spielen umgekehrt zu laufen. Für den Phoenix heisst das aufpassen, und das Nest, beziehungsweise das eigene Stadion, gut zu verteidigen.

Das nach dem Abstieg aus der Regionalliga neu zusammengestellte Team der Eisadler ist denkbar schlecht mit einem 1:10 in Wiehl gestartet, und musste auch im zweiten Spiel eine Niederlage hinnehmen. Allerdings wurde diese durch den Rückzug des Gegner aus Netphen annuliert, so das einzig die erste Niederlage bis jetzt drei Siegen  gegenüber steht. Aufgrund der hohen Niederlage aus dem ersten Spiel  haben die Dortmunder aber immer noch eine negative Torbilanz.

Ganz anders sieht es beim Phoenix aus. Nach 6 Spielen stehen bereits 15 Punkte auf der Habenseite, bei einem Torverhältnis von +6. Allerdings musste das Team von Trainer Karel Lang am vergangenen Sonntag die erste Niederlage hinnehmen. Jetzt gilt es an die Erfolge aus den ersten fünf Spielen anzuknüpfen, und sich von der Niederlage nicht verunsichern zu lasssen.

In den Drittelstatistiken ist Grefrath in allen Dritteln oben zu finden, in den ersten beiden sogar ganz vorne. Nur im letzten Drittel führt Troisdorf diese Tabelle an. Die Eisadler sind dagegen im ersten und letzten Drittel im Mittelfeld zu finden, im zweiten stehen sie ganz unten. Ganz oben stehen sie dagegen in der Strafzeitenstatistik. 111 Strafminuten in vier Spielen bedeuten einen Schnitt von 27,8 Minuten je Spiel. Grefrath hat mittlweile auch schon 100 Strafminuten gesammelt, dies allerdings in bereits 6 Spielen. Das bedeutet Platz 3 bei einem Schnitt von 16,7 Minuten je Spiel.

Schiedsrichter der heutigen Partie sind Fabian Dimmers und Carsten Hofer. Beide haben in dieser Saison noch kein Spiel in der Landesliga NRW geleitet.

 

 

Hipp, Hipp, Hurra – Der Phoenix feiert Geburtstag

 

 

 

 

 

 

 

 

   8 Jahre alt wird unser Phoenix heute, und wie es sich gehört wollen wir unseren Feuervogel an seinem Ehrentag hochleben lassen. Dazu schauen wir einmal zurück auf die Geburt und die ersten Jahre eines hoffentlich langen und erfolgreichen Lebens.

Geboren wurde der Feuervogel am 06.11.2009 aus Unzufriedenheit mit dem (immer noch existenten) Vorgängerverein, dem Grefrather EC 2001. Meinungsverschiedenheiten brachten die Trennung vom alten Verein, und führten zur Gründung des Phoenix.
Bis zum ersten Saisonspiel war es dann aber doch noch ein langer Weg, denn erst zur Saison 2010/11 stand das Phoenixteam zum ersten Mal für ein Meisterschaftsspiel auf dem Eis. Und die erste Saison verlief direkt erfolgreich, denn die ersten 5 Spiele wurden gewonnen, und erst im achten Spiel musste man die erste Niederlage hinnehmen. Am Ende gewann man die Meisterschaft im Finale in 2 sehr knappen Spielen gegen den EHC Krefeld. Aus dieser Saison resultieren auch einige Siege in den Top 10, unter anderem der höchste Heimsieg gegen die Nordhorn Bully Dogs mit 26:0 vom 4. Spieltag.
Schaut man sich den damaligen Kader einmal genau an, wird man viele bekannte Namen finden, die auch heute noch für den Phoenix auf dem Eis stehen.

Eine Saison später ging man in der Regionalliga an den Start, wurde Dritter in der Endabrechnung, und qualifizierte sich für die Oberliga Pokalrunde. Hier wurde man am Ende 6. und verpasste den Aufstieg.

In der Saison 2012/13 war man erfolgreicher, denn nachdem man Vizemeister hinter dem Herner EV wurde, gelang mit Platz 4 in der Pokalrunde der Aufstieg in die Oberliga West.

Hier gelangen in der darauf folgenden Saison bei 14 Niederlagen nur 4 Siege, am Ende stand der Phoenix auf Platz 8 und musste wieder die Pokalrunde spielen. Hier gelang dann mit dem Rang 4 der Klassenerhalt.

Trotzdem fand man Grefrath nicht unter den Teams der Oberliga West der Saison 2014/15, denn die Mannschaft wurde zurückgezogen und musste wieder in der NRW-Liga neu anfangen. In der Hauptrunde wurde man mit 12 Siegen aus 16 Spielen Zweiter hinter dem Herforder EV. In der Endrunde blieb der Erfolg aus, und so wurde Grefrath am Ende nur Vorletzter.

In der Saison 2015/16  dominierte der Phoenix dann die NRW-Liga. 39 von 42 möglichen Punkten in der Hauptrunde sprechen eine deutliche Sprache. Und auch in der Endrunde gewann der Phoenix weiter, feierte die Meisterschaft und den Aufstieg.

Die Saison 2016/17 stand unter ganz neuem Stern, denn der Phoenix war mit den anderen Eishockeyvereinen aus NRW in den neuen Eishockeyverband gewechselt, und übersprang gleich eine Liga. Anstatt in der Landesliga NRW ging man in der Regionalliga West an den Start. Wie sich nachträglich herausstellte keine so gute Entscheidung, denn in der Hauptrunde konnte man meistens nicht wirklich mithalten, und wurde am Ende nur Vorletzter. In der Qualifikationsrunde lief es dann schon besser, am Ende wurde nur knapp ein Play-Off-Platz verpasst. Daher musste Grefrath in die Play-Downs, wo man in der ersten Runde auf die 1b der Roten Teufel Bad Nauheim traf und in zwei Spielen ausschied. Das bedeutete den Abstieg in die Landesliga NRW.
Sportlich scheint es auf jeden Fall der richtige Schritt gewesen zu sein, wenn man die aktuelle Tabelle anschaut, denn hier führt Grefrath wieder mit 5 Siegen aus 6 Spielen.
Stossen wir also an auf noch viele (hoffentlich) erfolgreiche Jahre mit unserem Phoenix.

Bilder: Photofunia.com